Mittwoch, 10. Februar 2016

Wenn Bilder lebendig werden


In Giverny scheint es, als tritt man in eines der Meisterwerke Claude Monets. Der impressionistische Künstler hat hier in seiner zweiten Lebenshälfte zwei Gärten angelegt – einen Wassergarten mit Seerosen und den Clos normand mit vielen Sommerblumen. Die farbigen Bilder, die man aus Museen und von etlichen Kunstdrucken bestens kennt, beginnen auf diesem Flecken Erde am Rande der Normandie zu leben. 


Während unserer Frankreichreise im Herbst haben wir Giverny besucht - und waren einmal mehr wie verzaubert.


Die mehrjährigen Sonnenblumen wippen in der leichten Brise, die Kapuzinerkressen ranken über den grossen Hauptweg, die Dahlien glühen in der Herbstsonne, die Seerosen schaukeln auf dem Teich.




Was uns beim Besuch Anfang Oktober am meisten beeindruckte: Monet hat in Giverny ein in sich geschlossenes Werk geschaffen. Das schmucke Wohnhaus mit seiner schweinchenrosa Fassade und der lieblichen Einrichtung bildet mit dem Garten eine perfekte Einheit. Alles stimmt, alles passt. 


Die lockere Bepflanzung im Garten verbreitet eine ansteckende Fröhlichkeit, das gemütlich eingerichtete Haus erzählt von grosszügiger Gastfreundschaft vergangener Zeiten.


Etwas erinnerte uns jedoch stark an unseren eigenen Garten: der Verkehrslärm. Monets Garten wird heute von einer stark befahrenen Strasse zerschnitten, bei uns wölbt sich eine Autobahnbrücke über das Tal. Die Realität ist toll, doch nicht immer perfekt...
Bilder von anderen Gärten, welche wir letzten Herbst besucht haben, findet ihr hier und hier.


Kommentare:

  1. Wow, beim Anblick dieser Bilder meint man wirklich in ein Bild von Monet einzutauchen. Wunderschön.

    LG kathrin

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  2. Your post brings back memories. I have visited the garden a few years ago. I was impressed by the use of bold colours. It has changed my way of gardening. Did you have the same experience? Groetjes Hetty

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    1. I did! But nevertheless i still like reserved and romantic colors in the garden. Best wishes, Thomas

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  3. Mir, lieber Thomas, fallen zu diesen traumhaften Bildern nur die Worte ein: einen Garten malen. Ja, da wurde nicht gepflanzt, sondern komponiert. Und mir fällt ein, dass ich da auch schon immer mal hinwollte, es aber noch nicht geschafft habe. Danke fürs Zeigen und liebe Grüße Edith

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  4. Herrlich, Thomas. Wir waren mal im Mai dort und es ist schön den Garten, dank Deiner Fotos, in einer anderen Jahreszeit zu sehen. Ein zauberhafter Ort. Hab ein schönes Wochenende.
    En liebe Gruess
    Alex

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  5. And then I came along and saw Monet's garden which brought back memories. I was there once in May and once in August, so beautiful.
    Thank you for showing us these wonderful photos and I will be your new follower.
    Regards, Janneke

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  6. Vielen Dank fürs Zeigen. Den Garten würde ich mir gerne einmal ansehen. Ich mag Monets Gemälde und bin auf seinen Garten gespannt.
    LG Kathinka

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