Dienstag, 14. Juni 2016

Ein nasser Rosengarten


Die Rosen haben nun ihren grossen Auftritt im Garten am Engerain. Doch der Regenvorhang will sich nicht so recht lichten. 


Die Rosenzeit draussen geniessen? Fehlanzeige! Es schüttet praktisch pausenlos. Statt Rosen zu ziehen, wäre es derzeit angebracht, Mangroven im Garten am Engerain zu züchten, denn der Garten gleicht einer Sumpflandschaft.


Doch nutzen wir eine kurze Arbeits- und Regenpause und machen einen Spaziergang durch den Garten. Lust? Na los, Gummistiefel anziehen und nichts wie rein in den regennassen Rosengarten!







Ich wünsche allen eine gute Woche mit hoffentlich etwas Sonne! Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas








Samstag, 11. Juni 2016

Rosendschungel


Die Rosen erobern den Garten.


Sie umschlingen Bäume, überwachsen das Gartenhaus, erklimmen Bögen...




Die Wege sind kaum mehr zu begehen. Der Garten am Engerain gleicht wahrlich einem Dschungel. Einem Dschungel aus Rosen.


Dieser Dschungel ist auch noch von wilden Tieren bevölkert. Ein Puma (in Gestalt der noch jungen Nachbarskatze) lauert auf einer Bank auf arglose Besucher...


Die Rosen leiden erstaunlicherweise nicht allzu stark unter dem Dauerregen und zeigen sich von der schönsten Seite.


Noch blitzen die letzten Blüten der Iris aus den Rabatten hervor. 


Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.

Mittwoch, 8. Juni 2016

Schön, aber nicht fotogen


'Mme Alfred Carrière' ist eine wunderschöne Rose. Leider sieht man sie viel zu selten.


Für eine alte Rose hat sie auffallend grosse Blüten. Sie blüht relativ früh und duftet herrlich.


Zudem ist diese Kletterrose sehr robust und gedeiht auch im tiefsten Schatten. Sie wächst schnell und wird vier bis fünf Meter gross. Sie gilt als zum Teil öfterblühend, bei mir blüht sie jedoch nur einmal Ende Mai/Anfang Juni.


Ihr seht: 'Mme Alfred Carrière' hätte es verdient, öfters gepflanzt zu werden. In Echt wirkt sie derzeit am Engerain atemberaubend, ihr Duft ist betörend, ihr Äusseres bestechend. Doch auf den Bildern will sie nicht so recht zur Geltung kommen, was vielleicht auch an meinen Fotokünsten liegen könnte... 


Dass 'Mme Alfred Carrière' als Fotomodell nicht brilliert, ist jedoch ihr einziges Handicap - ehrlich!



Samstag, 4. Juni 2016

Nun beginnt die Zeit...


Nun beginnt die wohl schönste Zeit des Jahres: Der Frühsommer!



Alles grün, alles frisch – herrlich!




Rosen blühen auf, Schwertlilien verzaubern den Garten, Storchschnabel umschwärmt die Wege. Beginnt nun nicht die Zeit, wofür sich jede Gärtnermühe lohnt und alle Arbeit nichtig erscheint? 



Wünsche eine schönen Sonntag! Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas

Donnerstag, 2. Juni 2016

Der Engerain auf Papier


Das deutsche Magazin "Wohnen&Garten" hat in der Juni-Ausgabe ein Bild unseres Gartens gebracht. Das freut uns natürlich sehr und ich will es euch nicht vorenthalten:-)


Hier noch das Originalbild aus dem Garten vor einem Jahr.


Ein anderes Magazin hat gerade erst eine ganze Reportage über unseren Garten gebracht. Doch davon ein anderes Mal mehr. Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas

Samstag, 28. Mai 2016

Lückenbüsser


Zwischen der Tulpenblüte und den ersten Rosen gibt es immer eine kurze Blühpause. Klar, da und dort blüht am Engerain immer etwas. Doch es kehrt kurzzeitig Ruhe ein, so als würde der Garten Luft holen, bevor es mit der überschwänglichen Rosenfülle in den Sommer geht.


Die dankbare Akelei übernimmt in dieser Zeit gerne die Rolle der Lückenbüsserin. Elfenhaft tanzt sie durch ihr halbschattiges Reich.


Als wir den Garten vor ein paar Jahren übernahmen, wuchs die Akelei nur an einer Stelle. Mittlerweile hat sie sich überall ausgebreitet. Mir soll's recht sein. Über ihren Vermehrungsdrang und zügelloses Sexleben habe ich schon hier geschrieben.



Doch auch Clematis, Zierlauch, Rhododendren und Mohn blühen derzeit, und da und dort blitzt schon die erste Rosenblüte auf. Doch davon ein anderes Mal...



 Vom Hagelunwetter, das gerade über den Engerain gezogen ist und zerhackten Salat und zerlöcherte Funkien hinterliess, mag ich hier nicht schreiben. Auch die schönen Mohnblüten im Bild oben sind hin. Es gibt sie nicht mehr. Ärgerlich, aber es gibt Schlimmeres...

Wie immer zuversichtliche Grüsse vom Engerain!








Dienstag, 24. Mai 2016

Ein Schloss im Regenbogenfeld


In allen Regenbogenfarben blühen derzeit verschiedenste Irissorten rund um das Schloss Vullierens in der Westschweiz. Vor ein paar Tagen besuchten wir einmal mehr die Gärten, welche bekannt sind für die imposante Irissammlung.



Immer wieder bin ich beeindruckt, wie viele verschiedene Sorten es gibt. In Vullierens blühen Iris so weit das Auge reicht... Leider ist der Fotoapparat am Engerain geblieben, deshalb sind die Bilder nur in Smartphonequalität. Entschuldigung!


Gefallen haben mir aber auch die verschiedenen Sumpfiris (Iris sibirica) - siehe oben. 


Nebst den vielen Iris gibt es beim Château de Vullierens auch Kunst. Gut wirken meines Erachtens die rostigen Scheiben in einem Feld aus verblühendem Raps.


Das Schloss und die Gärten von Vullierens sind eine wahre Oase in der Schweiz, die leider einer gärtnerischen Wüste gleicht. Hier habe ich schon mal darüber geschrieben. Der Garten hat noch bis Anfang Juni und für kurze Zeit auch im September geöffnet. Genaueres zu den Öffnungszeiten gibt es auch hier. Liebe Grüsse vom Engerain, Thomas.





Freitag, 20. Mai 2016

Neuzugang im Schattengarten


Schattige Stellen im Garten fristen oft ein Schattendasein. Mein Garten ist auch nicht gerade sonnenverwöhnt,  insbesondere unter einem alten Ahorn ist es zappenduster. Ich versuchte, das Beste daraus zu machen. Wobei: was heisst hier das Beste?!? Schattige Plätze sind wahre Chancen! Nirgends sonst erzielt man mit so wenig eine verträumte und mystische Stimmung. 
Im Frühling ist der Bereich unter dem Ahorn gleich beim Garteneingang dank Narzissen, Tulpen und Krokussen äusserst farbig. Nun ist etwas Ruhe eingekehrt. Die saftigen Grüntöne lassen eine Dschungelstimme aufkommen. Etwas Pep fehlte mir aber.


Deshalb kam die Storchschnabelsorte (Germanium maculatum 'Espresso'), welche ich eben erst per Zufall entdeckte, mit ihren dunklen Blättern wie gerufen.


Auch die Zwergherzblume (Dicentra formosa 'Luxuriant') bringt etwas Abwechslung und Spannung ins Grün. 


Bis vor Kurzem auch nicht bekannt war mir die marmorierte Zuchtform des Salomonssiegels (Polygonatum odoratum var. plurifolium 'Variegatum'). Auch diese Pflanze bringt ein gewisses Etwas in meinen Schattengarten.


Ach, unglaublich, wie viele verschiedene Pflanzen es gibt. Ich habe manchmal das Gefühl, das Leben ist zu kurz, um alle kennenzulernen... Auch im Schatten kann einiges los sein. Dass es sich lohnt, hier genauer hinzuschauen, habe ich auch schon hier einst notiert.
Liebe Grüsse vom (schattigen) Engerain!